Leiden Sie unter ständigen Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen gehören zu den am weitverbreitetsten Beschwerden in Deutschland. Sicherlich sind in vielen Fällen Gründe wie Bewegungsmangel, Übergewicht und Stress mögliche Ursachen. Außerdem unterscheiden Spezialisten zwischen chronischen und akuten Rückenschmerzen. In jeglicher Hinsicht sind diese Schmerzen unangenehm und sollten behandelt werden.

Akute Rückenschmerzen

Akute Rückenschmerzen können bis zu sechs Wochen andauern. Sie treten auf, wenn Entzündungen oder Verletzungen vorliegen. Damit haben diese Schmerzen eine Warnfunktion und man sollte der Ursache durch einen Spezialisten auf den Grund gehen.

Chronische Rückenschmerzen

Ignoriert man akute Rückenschmerzen, so können diese zu chronischen Schmerzen werden. Das Schmerzgedächtnis kann auch unabhängig von der Ursache einen Schmerz bestehen lassen. Dies kann zu großen psychischen Belastungen führen. Es ist wichtig nicht noch mehr Zeit verstreichen zu lassen und einen Spezialisten aufzusuchen.

Drei häufigsten Arten von Rückenschmerzen

Verspannungen

Muskuläre Verspannungen sind in der heutigen Zeit kein Wunder. Lange Arbeitszeiten, sitzend am Schreibtisch und abends zum gedanklichen Abschalten liegend auf dem Sofa…. Damit hat die Muskulatur fast keine Chance. Sie verspannt sich. Denn nur mit ausreichender Bewegung, Stärkung des Muskelapparates und einer Stressreduzierung durch sportliche Aktivitäten, schafft man gute Voraussetzungen gegen Muskelverspannungen. Häufig sucht sich der Stress dann ein Ventil, es kommt zum nächtlichen aufeinanderpressen und knirschen mit den Zahnreihen. Die Verspannung der Kaumuskulatur kann als Reaktion sehr schmerzhaft sein. Diese Verspannungen können über den Nacken bis in den Rücken ziehen. In der Regel sind das DIE unerklärlichen Rückenschmerzen, deren Ursache spät oder gar nicht gefunden wird. Hier ist Ihr Zahnarzt der richtige Ansprechpartner, denn er kann mittels einer Funktionsdiagnose eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) diagnostizieren. Daraufhin wird eine exakte Therapie eingeleitet, die Ihnen hilft, ohne Rückenschmerzen zu leben!

Bandscheibenvorfall

Oft wird viel zu schnell von einem möglichen Bandscheibenvorfall in Verbindung mit Rückenschmerzen gesprochen. Falls jedoch in der Tat ein Bandscheibenvorfall die Schmerzursache ist, ist schnelles Handeln erforderlich. Darum möchten wir Ihnen an dieser Stelle mögliche Symptome erläutern. Bei einem Bandscheibenvorfall kommt es zu Schmerzen, wenn die Bandscheiben, die sich als Art „Federkern“ zwischen den Wirbeln befindet, vorwölbt. Dabei kann sie auf Nerven drücken, was die Schmerzen verursacht. Meistens handelt es sich um Schmerzen im unteren Rückenbereich. Schmerzen an der Halswirbelsäule können auf einen sogenannten „zervikalen Bandscheibenvorfall“ hindeuten. Nicht selten strahlen die Schmerzen bis in die Beine oder zu den Füßen aus. Der Orthopäde kann einen Bandscheibenvorfall durch bildgebende Verfahren diagnostizieren.

Hexenschuss

Ein Hexenschluss schießt im wahrsten Sinne des Wortes mit einem plötzlichen stichartigen Schmerz in den unteren Rückenbereich. In aller Regel kann der Betroffene sich dann erst mal kaum bewegen. Dies geschieht, wenn zu schnell in falscher Haltung eine schwere Last gehoben wird. Das ist aber nur der Auslöser. Ursache ist eine unzureichend starke Rückenmuskulatur und oft lang anhaltende Verspannungen in Verbindung mit einer falschen Haltung während es Hebens.

Die Therapie der craniomandibulären Dysfunktion

Leiden Sie unter Verspannungen, Stress und andauernden Rückenschmerzen? Dann kann eine craniomandibuläre Dysfunktion Die Ursache sein. Dabei handelt es sich um eine Kieferfehlstellung, die korrigiert werden muss. Als erstes wird eine Aufbissschiene angefertigt, so dass Ihre Zahnoberflächen in einem muskulären Gleichgewicht aufeinander beissen können. Weitere Maßnahmen bestehen aus physiotherapeutischen Terminen, Massagen und eventuelle psychotherapeutischen Sitzungen.

Vereinbaren Sie gern einen unverbindlichen Termin zu diesem Thema in unserer Praxis. Telefonisch unter: 040 653 99 82